Montag, 26. Mai 2025

Rauchende Steckdose: Glimmbrand rechtzeitig entdeckt – Niemand verletzt

Plötzlich trat Rauch aus der Steckdose: Das ungewöhnliche Phänomen beobachteten Bewohner eines Hauses im Nordtiroler Zams (Bezirk Landeck) am gestrigen Sonntag. Wie sich herausstellte, war es in der Zwischenwand hinter einem Schwedenofen zu einem Glimmbrand gekommen.

Der Glimmbrand hatte nicht nur die betroffene, sondern auch die benachbarte Wohnung beschädigt. - Foto: © FF Zams


Die Bewohner eines Mehrparteienhauses in Zams alarmierten am Sonntag gegen Mittag die Feuerwehr, nachdem sie beobachtet hatten, wie Rauch aus den Steckdosen austrat.

Foto: © FF Zams



Die angerückten Wehrleute stellten fest, dass es hinter einem Schwedenofen in einer Zwischenwand zu einem Glimmbrand gekommen war.

Glimmbrand birgt große Gefahren

Ein Glimmbrand ist eine Form der unvollständigen Verbrennung, bei der ein Stoff (in diesem Fall das Dämmmaterial bzw. die Holzkonstrutkion der Wand) langsam verglimmt, ohne offene Flammen zu erzeugen. Glimmbrände gelten als besonders gefährlich, da sie sich unbemerkt ausbreiten können.

Foto: © FF Zams




Während der Löscharbeiten zeigte sich, dass der Glimmbrand bereits auf die Holzkonstruktion bzw. das Dämmmaterial übergegriffen hatte.

Foto: © FF Zams



Nach dem großflächigen Öffnen von Außen- und Innenwänden konnte der Brand um 12.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis etwa 14 Uhr an.

Auch Nachbarwohnung erheblich beschädigt

In der Brandwohnung sowie in der Nachbarwohnung entstand erheblicher Sachschaden. Personen wurden bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht verletzt, informierte die Polizei. Die Freiwillige Feuerwehr Zams war mit fünf Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften im Einsatz.

mic

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