Sonntag, 25. Januar 2026

Regen und Schnee im ganzen Land: Vorsicht auf höher gelegenen Straßen

„Die nächste Front aus Süden ist da, Niederschläge breiten sich am Vormittag auf das ganze Land aus und halten bis zum Nachmittag an“, informiert Landesmeteorologe Dieter Peterlin.

Gestern noch angezuckert, heute nur Regen bis Schneeregen – und das bei derselben Temperatur. Das Beispiel Überetsch (im Bild in Girlan) zeigt, dass die Schneefallgrenze nicht nur von der Temperatur, sondern auch von der Luftfeuchtigkeit abhängt, erklärt Meteorologe Dieter Peterlin. - Foto: © www.foto-webcam.eu

Am meisten fällt in Ulten-Passeier und den Dolomiten. In den ganz tiefen Lagen je nach Intensität Regen bis Schneeregen, sonst Schneefall.

Dieselbe Temperatur – Aber Regen statt Schnee

Im Unterland gestern bei +1 Grad Celsius Schneefall und heute bei derselben Temperatur Regen. Die Schneefallgrenze hängt nicht nur von der Temperatur ab, sondern auch von der Luftfeuchtigkeit. Bei trockener Luft, häufig zu Beginn eines Niederschlagsereignisses, kann es auch bei Plusgraden schneien.

Der Grund ist die sog. Niederschlagsabkühlung. Durch das Schmelzen der Schneeflocken kühlt sich Luft ab, das funktioniert besonders gut bei trockener Luft – dadurch sinkt die Schneefallgrenze. Heute ist Luft zu feucht, der Effekt geringer und nur mehr bei hoher Niederschlagsintensität möglich.

Höhere Lagen: Winterausrüstung unbedingt notwendig

Da die etwas höher gelegenen Straßen heute schneebedeckt sind und viele den Schneefall mitten im Winter nicht mehr gewohnt sind, sollte man vorsichtig unterwegs sein. Winterausrüstung unbedingt notwendig.

Die Brennerautobahn meldete bereits in den Morgenstunden Schneefall zwischen Sterzing und dem Brenner – in den vergangenen Stunden rückten zahlreiche Freiwillige Feuerwehren im Pustertal und im Schlerngebiet zu Verkehrsunfällen aus.


Mehr zum Wetter lesen Sie hier, auf der STOL-Wetterseite.

stol

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