Dienstag, 21. Oktober 2025

Rekordfund in Sterzing: Zwölf Kilogramm Rauschgift im Reserverad

Schlag gegen die Drogenszene in Sterzing: Eine routinemäßige Verkehrskontrolle auf der Brennerautobahn hat zu einem Rekordfund an Rauschgift geführt. Die Carabinieri von Sterzing haben einen 30-jährigen Nigerianer verhaftet. Er soll im Besitz von über zwölf Kilogramm Rauschgift gewesen sein, sorgfältig im Reserverad seines Transporters versteckt.

Die Carabinieri haben 12 Kilogramm Rauschgift sichergestellt, darunter Heroin und Kokain. - Foto: © Carabinieri


Der Nigerianer, wohnhaft in Deutschland, wurde an der Autobahnausfahrt Sterzing von einer Carabinieri-Streife für eine Routinekontrolle angehalten. Schon bei den ersten Gesprächen habe sich der Mann sichtlich nervös gezeigt, wie die Beamten selbst berichten.

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs bemerkten die Carabinieri Auffälligkeiten am Reserverad, das unter dem Fahrzeug montiert war: es sei ungewöhnlich schwer und nur provisorisch befestigt gewesen. Dieser vermeintlich nebensächliche Hinweis veranlasste die Beamten zu einer eingehenderen Überprüfung.

Verdacht soll sich bestätigen

Das Fahrzeug wurde zur Kaserne gebracht, wo die Carabinieri nach einer gründlichen Durchsuchung und dem Aufschneiden des Reifens eine überraschende Entdeckung machten: Im Inneren des Reserverads sollen Dutzende durchsichtige Plastiksäckchen mit Rauschgift versteckt gewesen sein.

Insgesamt soll der Mann 32 Säckchen mit Heroin mit einem Gesamtgewicht von rund zehn Kilogramm sowie sechs Blöcke Kokain mit einem Gewicht von etwa zwei Kilogramm mitgeführt haben – das Rauschgift wurde sichergestellt.

Wert von über einer Million Euro

Wie die Carabinieri schätzen, hätte das Rauschgift auf dem Schwarzmarkt einen Erlös von über einer Million Euro erzielen können. Der Mann wurde auf frischer Tat ertappt und verhaftet.

stol

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