Sicheres Überqueren für Fußgänger
Ein beleuchteter Fußgängerübergang nach den neuesten Sicherheitsstandards soll den Fußgängern ein sichereres Überqueren ermöglichen. Es befinden sich zwei Bushaltestellen auf diesem Straßenabschnitt, die geringfügig verlegt und an die aktuellen Normen angepasst werden. Zudem wird die Siedlungsgrenze verschoben. Die Stützmauer auf der linken Straßenseite wird zurückgesetzt und die Fahrbahn im Kurvenbereich verbreitert.Die Kreuzung Gastererweg, wo täglich rund 380 bis 390 Fahrzeuge ein- und ausfahren, ist sehr unübersichtlich, weshalb der erste Abschnitt des Gastererwegs angepasst wird. Zudem werden zwei Fahrbahnteiler errichtet, die Überholmanöver verhindern und damit die Geschwindigkeit weiter reduzieren sollen. Aufgrund des geradlinigen Straßenverlaufs wird die vorgeschriebene Geschwindigkeit in diesem Bereich oft überschritten. Auf der linken Straßenseite in Fahrtrichtung Klobenstein ist das neue Gewerbegebiet Unterinn West für die Erweiterung der Firmen Loacker und Lobis Elements vorgesehen, zu dem neue Zufahrten zu den Firmen geplant sind.
Gesamtkosten rund 1,03 Millionen Euro
Die Gesamtkosten für die Arbeiten sind mit 1,03 Millionen Euro veranschlagt, hinzu kommen rund 455.000 Euro Verwaltungskosten. Die Gesamtinvestition für das Bauvorhaben beläuft sich auf 1,485 Millionen Euro. Wie der Verfahrensverantwortliche Norberto Antonioni vom Landesamt für Straßenbau Mitte-Süd erklärt, wurden die Arbeiten für eine Nettosumme von 909.000 Euro vergeben und werden 220 Tage in Anspruch nehmen.Parallel zu den Arbeiten, die die Landesverwaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ritten durchführen wird, wird von Loacker ein Verbindungstunnel unter der Landesstraße realisiert, der das bestehende Loacker-Firmengebäude mit dem neuen Gebäude im Gewerbegebiet West unterirdisch verbinden soll. Eine vorübergehende Straßenumleitung zur Vorbereitung dieser Maßnahme ist bereits in diesen Tagen eingerichtet worden. Auch Infrastrukturen für das neue Gewerbegebiet werden umgesetzt. Die koordinierte und gleichzeitige Ausführung all dieser Arbeiten sollen die Unannehmlichkeiten für die Verkehrsteilnehmenden gering gehalten und die Gesamtbauzeit reduzieren.

