Rom kritisiert ungerechtfertigte Erhöhungen der Spritpreise
Die italienische Regierung kritisiert ungerechtfertigte Erhöhungen der Spritpreise. Diese Preissteigerungen seien „noch nicht durch einen tatsächlichen Mangel an Raffinerieprodukten auf dem Markt gerechtfertigt“, kritisierte das Infrastrukturministerium in Rom in einer Presseaussendung am Freitag.
Die italienische Regierung kritisiert ungerechtfertigte Erhöhungen der Spritpreise. - Foto: © Peter Kneffel/dpa/dpa-tmn / Peter Kneffel
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte daraufhin an, das Gespräch mit den Managern der in Italien tätigen Energiekonzerne zu suchen. Ziel sei es, spekulative Tariferhöhungen angesichts der internationalen Krise zu verhindern. Grundsätzlich fordert Meloni angesichts des Krieges die Rückkehr zur Diplomatie.
Energiekonzern Eni evakuiert Personal im Irak
Unterdessen hat der italienische Energiekonzern Eni mit der Evakuierung aller ausländischen Mitarbeiter aus dem Zubair-Ölfeld im irakischen Basra begonnen. Grund seien Vergeltungsangriffe Irans in der Region. Insider betonten, dass die Evakuierung der ausländischen Mitarbeiter die Produktionsabläufe im Ölfeld nicht beeinträchtigen werde.