Vom Ritten und weit darüber hinaus, vor allem aus der Heimatgemeinde Antholz, waren die Trauernden gekommen, um Abschied zu nehmen: von der Feuerwehr Antholz, deren Mitglied Stephan viele Jahre war, bis zu den Biathlon-Mitarbeitern, zu denen auch Stephan gehörte, und den Jahrgangskollegen und Freunden von Antholz und vom Ritten.
„Oanmol segn mir ins wieder“
„Oanmol segn mir ins wieder“, erklang es von der Empore. Die Gruppe „Cousinanz“ und der Kirchenchor Oberinn gestalteten die Trauerfeier musikalisch mit.„Von einem Moment auf den anderen blieb die Welt für uns stehen, es ist nichts mehr, wie es war. Deine Liebe und deine Spuren bleiben aber und zeigen uns, dass du noch da bist – nur auf der anderen Seite des Weges“, sagte Katharina Rainer, die auf das Leben ihres Bruders zurückblickte. Von den grauen Tagen seit dem Tod Stephans sprach sein Vater Martin.
„Mit jedem Schritt, den wir gehen, gehst du mit“
„Mit jedem Schritt, den wir gehen, gehst du mit“, sagte er in seiner großen Trauer. Trost schenkt der Glaube. „Gott steht für das Leben ein und ermutigt uns, zusammenzustehen und Not zu wenden“, sagte Ugolini in der Predigt.Stephan hinterlässt seinen kleinen Sohn Felix und seine Lebensgefährtin Melanie Mayr, mit der er den Widmair-Hof in Oberinn bewirtschaftete und die Hofstelle erneuerte.

