Aber unsere Rechtsexperten haben den Rotstift gezückt. Also haben wir uns brav daran gehalten. Und Hand aufs Herz: Viel spannender wären doch die Namen der Landsleute, die mal eben hundert Millionen auf der Bank herumliegen haben.
Aber Scherz beiseite. Weit weniger lustig finde ich ein anderes Schweigen: jenes über die zunehmenden Bärensichtungen in einigen Orten unseres Landes. Offiziell werden sie gern als Fata Morgana abgetan. Tatsache ist: Viele trauen sich nicht mehr in den Wald. Doch gesprochen wird darüber – wie immer – erst wieder, wenn es zu spät ist. Wie damals bei Andrea Papi (hier lesen Sie mehr dazu). Aber vielleicht ist genau das der Plan.
Denn mit Meister Petz im Unterholz erledigt sich das Thema Overtourismus zumindest in unseren Wäldern ganz von selbst. Deshalb: Ich bin für Bären auf der Seceda. Und für Schwertwale im Pragser Wildsee.
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