Mittwoch, 19. November 2025

So bleiben Sie vor Trickbetrügern sicher – Carabinieri geben Tipps

Sie treten als angebliche Verwandte auf, erzählen von erfundenen Unfällen, verlangen als „Rechtsanwälte“ hohe Summen oder geben sich als Carabinieri aus – Trickbetrüger werden immer dreister und haben es gezielt auf Senioren und andere besonders schutzbedürftige Menschen abgesehen. So können Sie sich schützen.

Trickbetrüger werden immer dreister und haben es gezielt auf Senioren und andere besonders schutzbedürftige Menschen abgesehen. So können Sie sich schützen. - Foto: © dpa-tmn / Christin Klose

Weil Vorbeugung der beste Schutz ist: Bei einem gut besuchten Informationsabend im Brixner Raiffeisensaal informierten die Carabinieri jüngst ausführlich über gängige Betrugsmaschen gegen ältere Menschen. Im Mittelpunkt stand, wie Täter Senioren zur Herausgabe von Geld oder sensiblen Daten bringen.

Die gängigsten Maschen der Trickbetrüger

Dabei erläuterten die Beamten die gängigstem Maschen, von denen Betrüger Gebrauch machen. Darunter:

- Falsche Verwandte und Freunde: Wenn sich Betrüger beispielsweise als Enkel ausgeben und behaupten, dringend Geld wegen eines Notfalls zu benötigen.

-Vermeintliche Angestellte: Eine beliebte Taktik von Schwindlern ist es, sich als vermeintliche Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen (Wasser, Strom, Gas) oder als medizinisches Personal auszugeben. Häufig, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und ihr Opfer abzulenken, während ihre Komplizen unbemerkt Geld oder Wertgegenstände entwenden.

- Falsche Carabinieri und Anwälte: Häufig in Kombination mit der sogenannten Unfallmasche – dabei behaupten die Betrüger, ein Angehöriger des Opfers sei in einen Unfall verwickelt worden und fordern hohe Summen für Kautionen oder Strafen.

So schützen Sie sich

Um sich vor den immer dreister werdenden Betrugsmaschen zu schützen, erinnern die Carabinieri an einige grundlegende Sicherheitsmaßnahmen – damit Senioren und andere besonders schutzbedürftige Personen gar nicht erst Opfer von perfiden Betrugsmaschen werden.

-Keinem Fremden die Tür öffnen. Besonders dann nicht, wenn der Besuch nicht angekündigt wurde oder die Person Druck ausübt – selbst wenn sie einen Ausweis vorzeigt. Betrüger nutzen jede Gelegenheit, um schnell Zutritt zu erhalten.

-Identität prüfen: Gibt sich jemand als Angestellter oder Beamter aus, immer vorher die offizielle Nummer des Unternehmens oder der Behörde anrufen.

-Keine sensiblen Daten herausgeben: Teilen Sie weder am Telefon noch über die Sprechanlage persönliche Informationen wie Kontodaten, Passwörter oder andere vertrauliche Daten.

-Vorsicht in der Öffentlichkeit: Betrüger versuchen oft, ihre Opfer mit kleinen Tricks abzulenken, zum Beispiel indem sie Bargeld fallen lassen. Deshalb stets aufmerksam bleiben und keine größeren Bargeldbeträge mitführen.

-Im Zweifelsfalle stets den Notruf 112 wählen – ob bei Verdacht oder im Falle akuter Gefahr.

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