Freitag, 14. November 2025

So haben Einbrecher keine Chance

Die Meldungen in Südtirol über Einbrüche häufen sich, und die Ordnungskräfte haben alle Hände voll zu tun. Um das Problem einzudämmen, gab es ein Treffen zwischen den Sicherheitskräften und dem Bürgermeister der Gemeinde Jenesien.

Die Meldungen über Einbrüche häufen sich. - Foto: © dpa / Silas Stein

Um eine Bestandsaufnahme der öffentlichen Sicherheit vorzunehmen und die jüngste Zunahme von Eigentumsdelikten – insbesondere von Wohnungseinbrüchen – zu analysieren, haben sich der Kommandant der Carabinieri-Kompanie Bozen, Oberstleutnant Stefano Esposito Vangone, gemeinsam mit der Kommandantin der Carabinieri-Station, Stabsfeldwebel Giorgia Barbaerio, mit dem Bürgermeister der Gemeinde Jenesien, Paul Romen, getroffen.

Im Verlauf des Treffens wurde hervorgehoben, dass es sich dabei um ein auf Landesebene verbreitetes Phänomen handle, das vor allem in den Herbstmonaten auftrete.

Gemeinsam für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger (v.l.): Oberstleutnant Stefano Esposito Vangone, Bürgermeister Paul Romen und Stabsfeldwebel Giorgia Barbaerio. - Foto: © Cc

Präsenz soll „sichtbar, kontinuierlich und beruhigend sein“

Des Weiteren wurde klargestellt, dass die Carabinieri gezielte Maßnahmen ergreifen, um Prävention und Gebietskontrollen zu verstärken. Oberstleutnant Esposito Vangone betonte: „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist und bleibt eine absolute Priorität. In dieser Phase, die durch eine Zunahme von Einbrüchen gekennzeichnet ist, haben wir eine Intensivierung der Überwachungsdienste in den Abend- und Nachtstunden vorgesehen, auch durch groß angelegte Einsätze, an denen mehrere Kommandos beteiligt sind. Unsere Präsenz soll sichtbar, kontinuierlich und beruhigend sein.“

Während des Gesprächs wurde auch das Thema der WhatsApp-Gruppe angesprochen, die von einigen Bürgern genutzt wird, um verdächtige Situationen zu melden.

Immer unverzüglich Notrufnummer wählen

Der Kommandant zeigte sich erfreut über diese Form der aktiven Mitwirkung, erinnerte jedoch daran, „dass es wichtig ist, immer und unverzüglich die einheitliche Notrufnummer zu kontaktieren, um ein sofortiges und koordiniertes Eingreifen der Carabinieri zu ermöglichen.“

Stabsfeldwebel Giorgia Barbaerio, Kommandantin der Station, fügte hinzu: „Auch wenn Jenesien weiterhin unter dem Fehlen eines ständigen Dienstpostens leidet, werden die Carabinieri dank gezielter Streifen und täglicher Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse des Gebiets eine flächendeckende und kontinuierliche Präsenz sicherstellen.“

stol

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