Besonders aufmerksam verfolgt wurde der Reality-Check zum Jugendprojekt, bei dem alle Städte ihre Erfahrungen einbrachten. Für die Stadt Glurns im Vinschgau nahmen Bürgermeister Erich Wallnöfer sowie Elmar Prieth teil, die die spezifische Perspektive der kleinsten Stadt Südtirols einfließen ließen. Sie betonten sowohl die gute Zusammenarbeit mit den Schulen als auch die Herausforderungen aufgrund begrenzter Ressourcen. Glurns zählt wie die ebenfalls am Städtenetzwerk beteiligten Städte Klausen und Sterzing zu den I borghi più belli d Italia und brachte entsprechend auch die Sicht eines historisch gewachsenen, besonders sensiblen Stadtgefüges ein.
Einstimmig zur neuen Vize-Präsidentin gewählt wurde Barbara Hölzl (Stadt Meran). Für 2026 beschloss das Netzwerk ein neues Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel Senioren gestalten Städte , das analog zum bereits erfolgreichen Jugendprojekt ältere Menschen aktiv in die Stadtentwicklung einbinden soll.
Der Präsident des Netzwerks, Giovanni Seppi, dankte den teilnehmenden Städten sowie Eurac Research für die engagierte Zusammenarbeit und hob hervor, dass das Netzwerk künftig verstärkt auch als Plattform für gemeinsame Herausforderungen der Städte wirken soll.