Montag, 5. Mai 2025

Starke Stimme für das Handwerk in Südtirols Gemeindestuben

Das Südtiroler Handwerk blickt mit Stolz auf den Ausgang der diesjährigen Gemeinderatswahlen: 110 von den insgesamt über die lvh-Ortsgruppen gemeldeten 170 kandidierenden Handwerksvertreter wurden in den Gemeinderat gewählt – ein beachtliches Ergebnis, das die politische Relevanz des Handwerks in den Gemeinden eindrucksvoll unter Beweis stellt.

„Mit diesem Wahlergebnis können wir wirklich sehr zufrieden sein“, erklärt Angelika Wiedmer Perkmann, lvh-Vorstandsmitglied und Sprecherin der internen Arbeitsgruppe Gemeindewahlen. - Foto: © Harald Wisthaler


Mit diesem Ergebnis hat das Handwerk eine starke Stimme in Südtirols Gemeindestuben erhalten – wie vom lvh.apa – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister angestrebt.

Insgesamt ziehen 106 Handwerkerinnen und Handwerker in den Gemeinderat ein. Darüber hinaus konnten vier der vom lvh unterstützten Vertreter aus dem Handwerk das Bürgermeisteramt für sich gewinnen. Sie übernehmen nun in ihren Gemeinden – unter anderem in Barbian, Laurein, Ulten und Vöran – höchste Verantwortung für die Entwicklung ihrer Heimatorte.

Wirtschaft gestaltet künftig in vielen Gemeinden mit

„Mit diesem Wahlergebnis können wir wirklich sehr zufrieden sein“, erklärt Angelika Wiedmer Perkmann, lvh-Vorstandsmitglied und Sprecherin der internen Arbeitsgruppe Gemeindewahlen. „Es ist uns gelungen, zahlreiche Handwerksunternehmer für die Gemeindepolitik zu begeistern und zu positionieren. Das bedeutet, dass die Wirtschaft künftig in vielen Gemeinden aktiv mitredet und mitgestaltet.“

Die Kandidaten des Handwerks überzeugten die Wähler mit klarer Praxisnähe, Verantwortungsbewusstsein und Handschlagqualität. Eigenschaften wie Lösungsorientierung, lokale Verbundenheit und ein realistischer Blick auf die Herausforderungen des Alltags machen Handwerkerinnen und Handwerker zu wertvollen Kräften in der Gemeindepolitik.

„Konstruktiver Dialog“

„Mein großer Dank gilt allen Kandidaten, die sich der Wahl gestellt haben“, betont Hannes Mussak, lvh-Vizepräsident. „Damit haben sie nicht nur gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – sondern auch, dass nur, wer mitredet, die Zukunft unserer Dörfer und Städte aktiv mitgestalten kann.“

Der lvh kündigt an, den Kontakt mit den gewählten Vertretern des Handwerks auch nach der Wahl intensiv weiterzuführen. “Ziel ist es, die Anliegen des Handwerks auf Gemeindeebene konsequent voranzubringen, einen engen Austausch zu pflegen und den konstruktiven Dialog mit der Gemeindepolitik langfristig zu verankern. Darum werden wir uns in den nächsten Monaten bemühen“, erklärt lvh-Direktor Walter Pöhl in einer Presseaussendung.

stol

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