Die 34-Jährige ist etwa 176 Zentimeter groß. Zu ihrer Bekleidung zum Zeitpunkt des Verschwindens liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ein Verbrechen ebenso wie ein Unfall können laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.
Festnahme und intensivierte Suche
Im Zuge der Ermittlungen kam es zu einer brisanten Entwicklung: Ein 30-jähriger Polizeibediensteter wurde festgenommen. Er soll zuletzt am Freitagabend vor dem Verschwinden Kontakt mit der Frau gehabt haben und könnte mit ihrem Abgang in Verbindung stehen. Weitere Details dazu werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekanntgegeben.Laut der Kleinen Zeitung soll es sich beim Verhafteten jedoch um ein Mitglied der Spezialeinheit Cobra handeln. Wie weiter aus dem Bericht hervorgeht, hatte ihn Johanna G. vor einigen Monaten über eine Dating-App kennengelernt. Demnach soll der Mann noch abgestritten haben, die 34-Jährige jemals getroffen zu haben. Mit Chatverläufen konfrontiert, soll der Polizist aber später zugegeben haben, mit der Frau sporadisch im Kontakt gestanden zu sein. Er habe sie auch Freitagabend getroffen, offenbar zu einer Aussprache. Damit wäre der Mann die letzte Person, die Johanna G. vor ihrem Verschwinden gesehen hat.
Bisherige Ermittlungen ohne Erfolg – Öffentliche Fahndung
Am gestrigen 12. Jänner suchten Dutzende Polizistinnen und Polizisten erneut bekannte Aufenthaltsorte sowie mögliche Lauf- und Bewegungsstrecken der Abgängigen ab – bislang jedoch ohne Erfolg. Da alle bisherigen Maßnahmen ohne konkreten Hinweis auf ihren Aufenthaltsort blieben, ordnete die Staatsanwaltschaft Graz die öffentliche Fahndung mit einem Lichtbild an.Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort von Johanna G. geben können oder relevante Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich beim Landeskriminalamt Steiermark unter der Telefonnummer 059133 / 60 3333 zu melden.

