Adrian Luncke, Mitarbeiter der OEW, betont: „Rassismus ist ein strukturelles Problem, das unsere Gesellschaft durchzieht und verschiedenen Personengruppen unterschiedliche Möglichkeiten einräumt. Um ihm wirksam zu begegnen, braucht es die persönliche Auseinandersetzung aller.“
Salma Remadi, die derzeit ihren Master in ökosozialem Design an der Freien Universität Bozen schreibt, erklärt die Intention ihrer Arbeit so: „Für mich ist die Kampagne ein kleiner Beitrag für eine gerechtere Welt. Vielleicht kann sie wie ein kleiner Samen wirken, der auf der Mikroebene langfristig zu einer positiven Veränderung beiträgt.“
Gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft
Die Aktionswochen „Stop Racism!“ stehen im Kontext des Internationalen Tages gegen rassistische Diskriminierung, den die Vereinten Nationen 1966 ins Leben gerufen haben. Der Gedenktag erinnert an das Massaker von Sharpeville (Südafrika) im Jahr 1960, bei dem die Polizei friedlich demonstrierende Menschen erschoss.Rassismus wirkt bis heute global wie lokal fort. In einer Zeit multipler Krisen und erstarkender rechtsextremer Bewegungen in Europa und Italien bleibt es entscheidend, solidarisch zu handeln und aktiv gegen Diskriminierung einzutreten. Die OEW und ihre Partnerorganisationen setzen mit der Kampagne ein Zeichen und laden dazu ein, sich gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.
OEW-Geschäftsführerin Verena Gschnell betont: „Als OEW verstehen wir Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit als zentralen Beitrag für eine gerechtere Welt. Mit Initiativen wie 'Stop Racism' schaffen wir Räume, in denen Menschen ihr eigenes Denken hinterfragen, Perspektiven wechseln und Verantwortung übernehmen können. Denn gesellschaftlicher Wandel beginnt immer auch bei jedem und jeder Einzelnen.“

