Sonntag, 14. September 2025

Straße nach Matatz gesperrt – „Erneut erhebliche Schäden“ im Gemeindegebiet

Die anhaltenden und intensiven Niederschläge führten im Gemeindegebiet von St. Martin in Passeier am Samstagabend zu zahlreichen Murenabgängen. Der Wasserspiegel mehrerer Bäche und Seitenbäche stieg innerhalb kurzer Zeit dramatisch an. Nach dem heftigen Unwetter im Juli wurden „erneut erhebliche Schäden“ registriert, informiert die Gemeinde. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nach dem Unwetter mit Murenabgängen am Samstagabend zieht die Gemeinde St. Martin in Passeier Bilanz: Durch das Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden, im Gemeindegebiet entstanden dennoch erhebliche Schäden. - Foto: © Gemeinde St. Martin i. P.



Zwischen 20 und 21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Martin zu insgesamt fünf Einsätzen gerufen, heißt es in einer Aussendung der Gemeinde St. Martin in Passeier. „Dankenswerterweise erhielt sie tatkräftige Unterstützung von den Nachbarwehren St. Leonhard und Platt.“

Matatzer Straße komplett gesperrt

Besonders stark betroffen ist die Fraktion Matatz: Dort gingen mehrere Muren ab, die an vielen Stellen die Straße verschütteten ( STOL hat berichtet). Die Matatzer Straße ist derzeit komplett gesperrt. Die Aufräumarbeiten sind im Gange und laufen auf Hochtouren mit dem Ziel, die Verkehrsverbindung im Laufe des Tages wieder freigeben zu können.


Foto: © Gemeinde St. Martin i. P.

Heimatscheintal: Feuerwehr und zwei Bagger verhindern Schlimmeres

Auch das Heimatscheintal, wo vor rund einem Monat bereits ein Sägewerk verschüttet worden war, stand erneut unter Druck: Der Wasserstand stieg gefährlich an.

Foto: © Gemeinde St. Martin i. P.




Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr und den Einsatz von zwei Baggern konnte ein größeres Übertreten verhindert werden. Dadurch blieben die dort ansässigen Betriebe diesmal weitgehend verschont.

Kalmtaler Bach: Holzbrücke mitgerissen: Sperre auf Meraner Höhenweg

In der Fraktion Neuhaus stieg der Kalmtaler Bach ebenfalls stark an. Zwischen Magdfeld und Grube wurde dabei eine Holzbrücke mitgerissen, die den Meraner Höhenweg über das Tal führt. Der Höhenweg ist deshalb im Abschnitt Magdfeld – St. Martin total gesperrt.


Foto: © Gemeinde St. Martin i. P.



Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die Sachschäden sind jedoch erneut erheblich.

Die Gemeindeverwaltung ersucht die Bevölkerung um Vorsicht und Verständnis. Über die weitere Entwicklung wird laufend informiert.

stol