Donnerstag, 4. Dezember 2025

Südtirol arbeitet gemeinsam an der KI-Strategie

Das "Gemeinsam" wird bei der Entwicklung der Strategie für die künstliche Intelligenz im Land Südtirol groß geschrieben, wie Josef T. Hofer, der Verantwortliche für den digitalen Wandel in der Landesverwaltung und Direktor der Landesabteilung Informatik, im Rahmen einer Veranstaltung im NOI-Techpark betonte.

Südtirol arbeitet mit vereinten Kräften an der KI-Strategie. - Foto: © picture alliance / dpa-tmn / Nico Tapia

Die Entwicklung einer Strategie für den gemeinsamen und praxisorientierten Einsatz der künstlichen Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung wurde mit Beschluss der Landesregierung im Mai festgelegt.

Hinzu kommt der rechtliche Rahmen, den EU und italienischer Staat mit AI Act oder AgID-Leitlinien vorgegeben haben und den es zu berücksichtigen gilt. Das KI-Kompetenzzentrum, das SIAG lab.ai sowie die im Governance-Modell vorgesehenen Ausschüsse stellten bei der Veranstaltung methodische, technische und operative Unterstützung sicher.

Öffentliche Dienste effizienter, proaktiver, inklusiver und gestalten

Ziel aller sei es, öffentliche Dienste effizienter, proaktiver, inklusiver und individueller zu gestalten. Den methodischen Rahmen und den bevorstehenden Prozess erläuterte Expertin Maria Giovanna Ienco und betonte, dass die Strategie das Ergebnis des Beitrags der Einrichtungen sein werde.

Berater Nicola Bottone gab einen Überblick über die Szenarien „KI in der öffentlichen Verwaltung" und präsentierte nationale und internationale Beispiele. Gaetano Correnti hob die Tragweite des gestarteten Prozesses hervor, während zum Abschluss Andrea Toniutti, IT-Direktor des Südtiroler Sanitätsbetriebs, ein konkretes Beispiel aus dem Gesundheitsbereich anführte.

Anschließend folgte das Forum Digital in der Eurac, das sich ebenfalls mit der künstlichen Intelligenz beschäftigte und bei dem Alessio Meloni des Beratungsunternehmens Gartner über die neuesten Trends und die technologischen Entwicklungen in diesem Bereich sprach.

ansa

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