„Mit der Südtirol Fishing App stellen wir den Fischerinnen und Fischern ein praktisches und zeitgemäßes Werkzeug zur Verfügung, das den Zugang zu Südtirols Gewässern erleichtert und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand reduziert“, betont Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher.
„Die digitale Erfassung von Fischgängen und Fängen führt zu einem deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand für das Landesamt für Wildtiermanagement sowie für die Bewirtschafter“, unterstreicht der Direktor der Landesabteilung Forstdienst Günther Unterthiner: „Die dadurch wesentlich verbesserte Datengrundlage ermöglicht es zudem, gezieltere und wirksamere Maßnahmen zur Bewirtschaftung und Förderung der Südtiroler Fischgewässer zu setzen.“
Manche Karten noch in Papierform
Trotz Digitalisierung können Fischwasserkarten weiterhin in begrenztem Umfang auch in Papierform ausgestellt werden, um insbesondere weniger technikaffinen Fischerinnen und Fischern entgegenzukommen. „Wir haben uns von Beginn an stark dafür eingesetzt, dass auch jene Fischerinnen und Fischer, die kein Smartphone nutzen, weiterhin eine Papierkarte verwenden können – denn Digitalisierung soll unterstützen und nicht ausschließen“, betont der Präsident des Südtiroler Fischereiverbands Markus Heiss.Der Fischereiverband begleitet Fischerinnen und Fischer sowie all jene, die für Bewirtschaftung und Aufsicht verantwortlich sind, weiterhin beratend, um die Umstellung möglichst reibungslos zu gestalten.

