Mittwoch, 8. April 2026

Täglich 13.000 ambulante Leistungen im Südtiroler Sanitätsbetrieb

Zum Weltgesundheitstag am Dienstag stand das Thema Gesundheit klarerweise im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Together for Health. Stand with Science“ wird deutlich, wie entscheidend Zusammenarbeit, Vertrauen in die Wissenschaft und gezielte Maßnahmen für ein funktionierendes Gesundheitssystem sind.

Am Weltgesundheitstag 2026 steht eines im Mittelpunkt: der Mensch. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Gesundheit ist kein Zufall – sie entsteht dort, wo medizinische Expertise, Forschung und konkrete Maßnahmen ineinandergreifen. Im Südtiroler Sanitätsbetrieb werden täglich 13.000 ambulante Leistungen erbracht, 20.000 Laborleistungen durchgeführt und 1.500 radiologische Leistungen umgesetzt.

Zudem befinden sich jeden Tag rund 1.200 Patienten stationär in den Abteilungen der Krankenhäuser und 900 Menschen werden in den Notaufnahmen der Krankenhäuser Bozen, Brixen, Bruneck, Innichen, Meran, Schlanders und Sterzing versorgt. Zudem werden laut Sanitätsbetrieb über 500 Zugänge in der wohnortnahen Versorgung verzeichnet.

Der Mensch im Mittelpunkt

Anlässlich des Weltgesundheitstages unterstreicht auch Landesrat Dr. Hubert Messner die Bedeutung des diesjährigen Mottos: „Gute Gesundheitspolitik orientiert sich an Fakten und stellt gleichzeitig den Menschen in den Mittelpunkt.“ Das bedeute auch eine gute Versorgung vor Ort: Mit den neuen Gemeinschaftshäusern und Gemeinschaftskrankenhäusern soll die wohnortnahe Versorgung gestärkt und die Krankenhäuser stärker vernetzt werden.

Generaldirektor Christian Kofler ergänzt: „Eine moderne Gesundheitsversorgung lebt von Innovation und enger Zusammenarbeit zwischen allen Berufsgruppen. Interdisziplinäres Handeln ist entscheidend für eine gute Betreuung der Patientinnen und Patienten.“

In Prävention und Forschung investieren

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hebt hervor, dass nachhaltige Gesundheit nur durch Zusammenarbeit, den Austausch von Wissen und evidenzbasierten Entscheidungen gestärkt wird. Investitionen in Prävention, Gesundheitsförderung und Forschung spielen eine zentrale Rolle. „Diesen Ansatz verfolgen wir konsequent“, betonen der Landesrat Dr. Hubert Messner und Generaldirektor Christian Kofler abschließend.

stol

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