Donnerstag, 26. Juni 2025

Tagesrückblick: Fünf Meldungen in zwei Minuten

Im STOL-Tagesrückblick bieten wir Ihnen einen kurzen, kompakten Überblick über einige wichtige Meldungen des Tages.

Bei der Hitze hilft nur: Abkühlen und nicht anstrengen. - Foto: © shutterstock

1. Weißkugel: Mitten in der Nacht mit Turnschuhen aus über 3000 Metern gerettet

Nächtlicher Einsatz für die Bergretter im CNSAS von Melag und jene der Finanzpolizei Schlanders – samt Drohneneinheit der Bergrettung Prad: Ein ausländischer Staatsbürger war offenbar mit ungeeigneter Kleidung im Weißkugelgebiet auf 3.200 Meter aufgestiegen und in Bergnot geraten. „Eine sorgfältige Tourenplanung und geeignete Ausrüstung sind überlebenswichtig“, mahnen die Bergretter. Hier lesen Sie mehr.

Der unterkühlte Mann wurde mittels Seilwinde vom Hubschrauber „Elisondrio“ und mehreren Bergrettern in Sicherheit gebracht. - Foto: © CNSAS

2. Rekordhitze in Südtirol: Wärmste Juninacht seit Messbeginn

Südtirol hat in der Nacht auf Donnerstag die wärmste Juninacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. In Bozen sank die Temperatur nicht unter 25,0 Grad – ein neuer Rekord, der den bisherigen Höchstwert von 23,9 Grad aus der Vorwoche nochmals übertraf. Meteorologen prognostizierten Gewitter.

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3. Venedig wegen Milliardärshochzeit im Ausnahmezustand

In Venedig hat am Donnerstag das dreitägige Hochzeitsfest von US-Milliardär Jeff Bezos und seiner Verlobten Lauren Sánchez begonnen, die Feierlichkeiten sind jedoch wie erwartet von Protesten überschattet worden. 20 Personen versammelten sich vor der Basilika San Marco und hielten Schilder hoch, auf denen Geldscheine abgebildet sowie Slogans gegen den US-Milliardär und für den Frieden in Gaza zu lesen waren.

Strahlende Braut trotz sengender Hitze in der Lagune: Lauren Sánchez heiratet Jeff Bezos. - Foto: © AFP / STEFANO RELLANDINI

4. Drohne entdeckt abgängige Frau (26) noch lebend, doch jede Hilfe kommt zu spät

Juliana Marins, eine brasilianische Touristin, war seit einer geführten Wanderung auf dem Mount Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok abgängig. Eine Suchdrohne entdeckte sie Tage später und filmte sie aus der Luft – sie war verletzt, zusammengekauert und entkräftet am Grund einer steilen Schlucht – aber sie lebte. Hoffnung keimte auf. Doch schlussendlich konnte man die junge Frau nicht retten.


Stunden wurden zu Tagen. Erst gestern gelang es einem Team von Kletterern, den Absturzort zu erreichen. Sie fanden nur noch Julianas leblosen Körper. - Foto: © APA/afp / -

5. Der Iran schickt schon wieder Drohungen gen Westen

Irans oberster Führer hat sich erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit dem Erzfeind Israel an die Nation gewandt – und zugleich eine Drohung an die USA gerichtet. Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte wie nach den US-Bombardierungen iranischer Atomanlagen könnten sich in Zukunft wiederholen, sagte Ajatollah Ali Chamenei in einer Fernsehansprache. „Im Falle eines Angriffs wird der Feind, wird der Angreifer gewiss einen hohen Preis zahlen müssen“, sagte der 86 Jahre. Chamenei meldete sich damit erstmals nach mehr als einer Woche zu Wort. Hier lesen Sie mehr dazu.

Ajatollah Ali Chamenei - Foto: © APA/afp / -

stol

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