Montag, 12. Mai 2025

Terlaner Senioren lernen, sich gegen Betrugsmaschen zu schützen

Wie erkenne ich einen Trickbetrug? Was kann ich tun, wenn plötzlich ein vermeintlicher Carabiniere vor meiner Tür steht? Und wie reagiere ich, wenn jemand anruft und behauptet, mein Enkel sei verhaftet worden und brauche Geld? Solche Fragen standen im Mittelpunkt eines besonderen Nachmittags in der Seniorenwohnanlage „Pilsenhof“ in Terlan.

Immer häufiger werden speziell ältere Menschen Opfer von Betrugsmaschen (Symbolbild). - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Auf Einladung des Präsidenten der Südtiroler Alzheimervereinigung Dr. Ulrich Seitz und in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Leiter Dr. Hugo Pichler kamen die Carabinieri Terlan in die Einrichtung „Pilsenhof“ – im Gepäck: viele Tipps und Warnungen.

Rund 30 Senioren hörten aufmerksam zu, als Matteo Romano, Kommandant der Carabinieri von Terlan, anschaulich erklärte wie Betrüger heute vorgehen.


Rege Teilnahme am Vortrag der Carabinieri Terlan. - Foto: © Carabinieri


Ob als angebliche Techniker für Wasser oder Heizung, als falsche Amtspersonen oder mit der klassischen „Enkeltrick“-Masche, bei denen ein angeblicher Verwandter wegen eines Unfalls oder einer Festnahme dringend Geld benötige – die Formen sind vielfältig, das Ziel immer dasselbe: Vertrauen erschleichen und Geld erbeuten.

Der Austausch war rege, die Fragen zahlreich – und das Interesse groß. Terlans Bürgermeister Hansjörg Zelger war ebenfalls anwesend.

Im Zuge der Veranstaltung wurde auch ein neuer„Senioren-Schalter“ eröffnet: Jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr können sich ältere Bürger dort mit Anliegen des Alltags an die Carabinieri wenden oder sich beraten lassen.

Weitere Informationsveranstaltungen in der Gemeinde sind bereits geplant. Ziel ist es, möglichst viele Senioren über Gefahren des Alltags aufzuklären.

stol

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