Heute ist der iranische Staat geschwächt. Seine Stellvertretermilizen haben in Syrien und im Libanon schwere Verluste erlitten. Die USA haben Teile seines Atomprogramms durch präzise Luftangriffe zerstört. Ein Feuergefecht mit Israel endete mit einer demütigenden Niederlage, da die iranischen Raketen kaum Wirkung zeigten, während israelische Jets offenbar ungehindert im iranischen Luftraum operieren konnten. (…)
Die US-Streitkräfte vor Ort sind einsatzbereit, und Israel hat inzwischen seine Luftabwehr verstärkt. Teheran hat deutlich gemacht, dass es nicht beabsichtigt, das Abschlachten der eigenen Bürger zu beenden, sein Atomprogramm aufzugeben oder den Aufbau seines Raketenarsenals einzustellen. Die einzige Möglichkeit, die unerträgliche Lage im Nahen Osten zu ändern, besteht darin, die Initiative zu ergreifen.
Es dürfte kaum eine bessere Gelegenheit geben, dem Regime einen tödlichen Schlag zu versetzen. Das iranische Volk sehnt sich nach Veränderung. US-Präsident Donald Trump muss auf die Überschreitung seiner roten Linien mit Gewalt reagieren, sonst droht ihm derselbe Verlust an Glaubwürdigkeit und Ansehen wie einst Barack Obama in Syrien.“

