Montag, 1. Dezember 2025

Therapeutische Revolution in Krebsbehandlung

Für zwei Tage drehte sich in Bozen alles um neue Krebsbehandlungen, aber auch um die damit verbundenen Nebenwirkungen. Rund fünfzig Fachleute folgten den Ausführungen.

Die Krebsforschung macht Fortschritte. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Dr. Luca Tondulli, Primar der Abteilung Onkologie am Krankenhaus Bozen, hatte zu der Fachtagung „Next-tox Oncology“ geladen. „Die medizinische Onkologie erlebt derzeit eine beispiellose therapeutische Revolution, die durch die Einführung innovativer Arzneimittel wie Immuntherapie, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) und bispezifische Antikörper vorangetrieben wird.“

„Deutlich verbesserte Behandlungsperspektiven für eine wachsende Zahl von Patienten“

„Diese neuen Moleküle bieten deutlich verbesserte Behandlungsperspektiven für eine wachsende Zahl von Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Tumorerkrankungen“, weiß er. Allerdings stellten die Komplexität ihrer Wirkmechanismen und ihre oft einzigartigen, spezifischen Toxizitätsprofile neue Herausforderungen für die Onkologie dar.

Aus dem zunehmenden Bedarf nach einem umfassenden und praxisorientierten Update zu diesen therapeutischen Entwicklungen sei daher die Notwendigkeit dieser Tagung entstanden.

Das Hauptziel bestand darin, Onkologen das notwendige Wissen und die wesentlichen Werkzeuge in die Hand zu geben, um diese neuen Ansätze effektiv in ihr therapeutisches Alltagsspektrum zu integrieren, die Vorteile für die Patientinnen und Patienten zu maximieren und gleichzeitig die mit ihrer Anwendung verbundenen Risiken zu minimieren.

„Am Ende der Veranstaltung waren die Teilnehmenden in der Lage, die grundlegenden Wirkmechanismen der Immuntherapie, der ADC und der bispezifischen Antikörper zu verstehen, die wichtigsten Toxizitätsprofile dieser innovativen Therapien zu erkennen und zu klassifizieren sowie Algorithmen zur Früherkennung und evidenzbasierte Strategien zur Behandlung von Nebenwirkungen anzuwenden“, freute sich Dr. Tondulli.

stol

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