Montag, 7. Juli 2025

Tödliche Tage in Nordtirols Bergen – vier Menschen verunglücken

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, hat sich am heutigen Montag auf dem Stubaier Höhenweg ein schweres Bergunglück ereignet – zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Es ist bereits das dritte tödliche Unglück binnen weniger Tage: Am Wochenende starben ein junger deutscher Bergsteiger im Pitztal und ein 66-jähriger Wanderer in Vomp.

Eine traurige Bilanz der letzten zwei Tage auf Nordtirols Bergen: Vier Menschen verunglückten (Symbolbild). - Foto: © Armin Sparer

Ein weiterer schwerer Alpinunfall erschüttert Nordtirol: Am Montagmittag wurden Einsatzkräfte zu einem Unglück auf dem beliebten Stubaier Höhenweg alarmiert, so schreibt die Tiroler Tageszeitung (TT). Zwischen der Franz-Senn-Hütte und der Starkenburger Hütte kamen zwei Menschen ums Leben. Die genaue Ursache ist derzeit noch unklar.

Bereits zwei tödliche Bergunfälle am Wochenende

Ein 24-jähriger Bergsteiger aus Deutschland ist am Samstagvormittag bei einer Tour auf die Watzespitze in St. Leonhard im Pitztal in Tirol ums Leben gekommen. Der Mann stürzte bei einer Kletterstelle während des Abstiegs aus unbekannter Ursache etwa 200 Meter über die steile Nordseite ab, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war mit einem zweiten deutschen Alpinisten im Alter von 31 Jahren unterwegs.

Ebenfalls am Samstag kam ein 66-jähriger Mann bei einer Wanderung in Vomp ums Leben. Der Mann war in der Früh in Richtung Zwerloch in Vomp aufgebrochen. Als er nicht zurück kam, suchten Angehörige und in der Folge Bergrettung sowie Alpinpolizei nach dem Mann. Schließlich fand ein Angehöriger den 66-Jährigen im Bereich Stubachquelle ca. 120 Meter unterhalb eines Steiges tot auf. Die Leiche wurde vom Polizeihubschrauber mit Unterstützung der Bergrettung geborgen.

apa/stol

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