Der Inder war als letzter der dreiköpfigen Gruppe über einen weglosen Grat gegangen. Die vorausgehenden Begleiter, die nicht verletzt wurden, und ein weiterer Alpinist bemerkten den Absturz um kurz nach 17 Uhr aufgrund des Schreis des 31-Jährigen.
Der unbeteiligte Alpinist, der sich unterhalb des Kesseljochs aufgehalten hatte, setzte die Rettungskette in Gang. Die zwei Begleiter und der Leichnam wurden mit dem Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal geflogen. Im Einsatz standen Bergrettung, Alpinpolizei, ein Beamter des Kriminalassistenzdienstes Oberland, die Polizei sowie ein Kriseninterventionsteam.

