„Die Begleitung von Hinterbliebenen ist nicht nur ein Akt der Fürsorge“
Zu den Referenten zählten unter anderem Erwin Steiner (Notfallpsychologie Südtirol), Oscar Tonon (Präventionsgruppe Treviso) und Domenico Tosini (Universität Trient), die über praktische Erfahrungen in der Nachsorge berichteten.Am Nachmittag vertieften interaktive Workshops das Thema aus verschiedenen Perspektiven – von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bis hin zu postventionellen Maßnahmen im Berufsleben.
Hier spricht ein Betroffener über seine Erkrankungen und darüber, was ihm geholfen hat.
Osthoff hob hervor: „Die Begleitung von Hinterbliebenen ist nicht nur ein Akt der Fürsorge, sondern auch eine Chance für gesellschaftlichen Wandel und die Förderung psychischer Gesundheit.“
Begleitet wird die Tagung von der Theateraufführung „Caro Evan“ im Stadttheater Gries am 23., 24. und 25. Mai – eine freie Interpretation des Musicals Dear Evan Hansen, organisiert von der Kinder- und Jugendanwaltschaft in Kooperation mit der Musikvereinigung „Voci dal Nord“.
Hilfsangebote in Krisenfällen
Psychologisches Krisentelefon: 800 101 800 (rund um die Uhr)Notrufnummer: 112
Die vier Zentren für psychische Gesundheit sind zu Bürozeiten unter folgenden Nummern da: Bozen (0471/ 435 146 oder 0471/ 435 147), Meran (0473/ 263 600), Brixen (0472/ 812 960 oder 0472/ 812 966), Bruneck (0474/ 586 340 oder 0474/ 586 342)
Caritas Telefonseelsorge: 0471 052 052 oder www.telefonseelsorge.bz.it (rund um die Uhr, Chatberatung Mo–Do, 18–21 Uhr)

