Dienstag, 26. August 2025

Trauer um Rodolfo Cauvin (83) nach Suchaktion mit rund 100 Einsatzkräften

Rund 100 Einsatzkräfte haben Sonntagnacht nach dem 83-jährigen, in Feldthurns ansässigen Rodolfo Cauvin gesucht. Montagmorgen blieb ihnen nur mehr die traurige Aufgabe, dessen Leichnam zu bergen. Cauvin dürfte bei einem Spaziergang unterhalb des Dorfes Garn eines natürlichen Todes verstorben sein.

Die Suchaktion, die am vergangenen Sonntag gestartet war, hatte am gestrigen Montag ein trauriges Ende genommen: Rodolfo Cauvin (83) konnte nur noch tot geborgen werden. - Foto: © shutterstock

Wohnte seit über zehn Jahren im Dorf

Rodolfo Cauvin war am Sonntagmorgen – das ergaben die für die Suchaktion gesammelten Hinweise – von seiner Mietwohnung im Dorf Feldthurns, wo er seit über einem Jahrzehnt gelebt hatte, zu einem Spaziergang aufgebrochen. Mit dem Bus fuhr er nach Garn, wo er gegen 10 Uhr zum letzten Mal gesehen wurde ( STOL hat berichtet).


Rodolfo Cauvin


Tochter Cauvins bat Nachbarn, nach Vater zu sehen

Als die Tochter, die in Mittelitalien lebt, ihren 83-jährigen Vater am Telefon nicht erreichen konnte, bat sie dessen Nachbarn, nach ihm zu sehen. Weil Cauvin bis zum Abend hin nicht wieder in seine Wohnung zurückkehrte, wurde er schließlich bei den Carabinieri Klausen als vermisst gemeldet. Diese alarmierten gegen 21 Uhr die Feuerwehr Feldthurns, die nach einer ersten Abklärung Verstärkung anforderte.

Drohnen mit Wärmebildkameras im Einsatz

Gegen 21.30 Uhr wurden die Feuerwehren von Garn, Verdings und Schnauders nachalarmiert. Auch die Bergrettung Brixen wurde verständigt. Und von den Feuerwehren Vahrn und Brixen wurden die Drohnenführer angefordert, die mit den mit Wärmebildkameras ausgestatteten Drohnen das Gebiet überflogen – leider ergebnislos.




Nachdem die Information eingetroffen war, dass Cauvin gegen 10 Uhr das letzte Mal in der Fraktion Garn gesehen worden war, konzentrierte sich die Suche auf diese Zone.

Mit Handlampen ausgestattet und engmaschig aufgestellt suchten die Einsatzkräfte in der Folge die Wiese unterhalb von Garn ab. Und wurden bald fündig. Rund 200 Meter unterhalb des Dorfes stießen sie – neben einem Feldweg – auf den Vermissten. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur mehr dessen Tod feststellen.

Cauvin eines natürlichen Todes verstorben

Die Notfallseelsorge wurde hinzugezogen, um die traurige Nachricht zu übermitteln. Gestern teilten die Behörden mit, dass Cauvin eines natürlichen Todes verstorben sei. Im Laufe des gestrigen Tages war noch eine Leichenbeschau angesetzt. Autopsie war bis dahin keine vorgesehen.

Auf trauer.bz können Sie eine digitale Kerze für Rodolfo Cauvin anzünden.

ive/stol

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