Dienstag, 9. Dezember 2025

Trentino: Am Monte Bondone kommt der Schnee per Hubschrauber

Umweltschützer schlagen Alarm: Laut mehreren Verbänden wurden am Freitag rund 40 Hubschrauber-Einsätze geflogen, um eine Skipiste am Monte Bondone künstlich zu beschneien. Die künstliche Beschneiung dauerte demnach fast vier Stunden und verursachte mindestens 1,5 Tonnen CO2.

Laut Umweltverbänden kam es zu über 40 Hubschrauber-Flügen, die insgesamt fast vier Stunden andauerten und mindestens 1,5 Tonnen CO2 erzeugten. - Foto: © shutterstock

Vergangenen Freitag hat der Trentiner Seilbahnbetreiber „Trento Funivie“ am Monte Bondone Kunstschnee per Hubschrauber in den oberen Bereich des Palon gebracht. Dies berichtet die italienische Tageszeitung „Alto Adige“. Laut Umweltverbänden kam es zu über 40 Hubschrauber-Flügen, die insgesamt fast vier Stunden andauerten und mindestens 1,5 Tonnen CO2 erzeugten.

Scharfe Kritik von 12 Umweltorganisationen

Grund für die Aktion: In diesem Teil der Piste fehlte aufgrund starken Winds fast der gesamte Naturschnee. Auch Wasser und Temperaturen reichten nicht aus, um ausreichend Schnee künstlich zu produzieren.

12 Umweltorganisationen kritisieren den Einsatz scharf. Sie sehen darin eine Belastung für die Umwelt und ein Beispiel dafür, dass wirtschaftliche Interessen über die natürlichen Grenzen des Berges gestellt würden. Die Verbände fordern klare Regeln für den Einsatz belastender Technologien und Transparenz von Seiten der Stadtgemeinde Trient, die Miteigentümerin von „Trento Funivie“ ist.

stol

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