Der Großteil der Teilnehmer zog damals friedlich durch die Stadt und erreichte schließlich einen Platz, wo ein stilles Sit-in stattfand. Eine kleinere Gruppe jedoch habe sich unterwegs vom Hauptzug gelöst und sich selbstständig auf den Weg zum Bahnhof gemacht.
Dort gelangten mehrere Personen – auch wegen der Baustellen rund um den Bahnhof – auf die Gleise und blockierten sie. Das führte zu Verspätungen von über einer Stunde und zur Streichung einiger Züge. Die Polizei betont, dass dies der einzige Moment war, an dem es zu Spannungen kam. Der restliche Protesttag verlief ruhig.
Laut Quästur wurden gegen die 38 identifizierten Personen bisher keine Maßnahmen verhängt. Sie wurden lediglich der Justiz gemeldet, die nun prüft, ob es Konsequenzen geben soll. Auch der Trienter Quästor Nicola Zupo wird die einzelnen Fälle beurteilen und entscheiden, ob vorbeugende Maßnahmen notwendig sind.

