Eine Datenbankabfrage ergab, dass der 23-jährige Tunesier bereits 2024 von der Quästur von Caltanissetta ausgewiesen und über den Flughafen Palermo nach Tunesien abgeschoben worden war.
Da er somit gegen das Wiedereinreiseverbot in das Staatsgebiet verstoßen hatte, verhafteten ihn die Polizeibeamten am Brenner und hielten ihn bis zur Durchführung des Schnellverfahrens in Gewahrsam.
Erneut ein Ausweisungsdekret gegen ihn erlassen
Nach Abschluss der Anhörung erließ der Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, gegen den Mann ein Ausweisungsdekret. Dieses wurde umgehend vollstreckt, indem er in das Abschiebezentrum von Görtz gebracht wurde. Dort wartete er nun auf die Rückführung in sein Heimatland.Während des Transfers versuchte der junge Mann laut Quästur-Aussendung mehrfach, sich der Vollstreckung der Maßnahme zu entziehen. Dabei habe er das Dienstfahrzeug schwer beschädigt, um zu fliehen. Den Polizisten gelang es jedoch, ihn unter Kontrolle zu halten und ihn schließlich dem Personal des Rückführungszentrums zu übergeben.

