„Es handelt sich eindeutig um einen Uhu“, erklärt Willy Campei, Leiter des Zentrums, gegenüber der Tageszeitung Alto Adige. „Das Tier war stark geschwächt, wies aber glücklicherweise keine sichtbaren Verletzungen auf.“ Der Greifvogel werde derzeit intensiv betreut. Die Prognose sei vorsichtig optimistisch: „Es bestehen gute Chancen, dass er sich vollständig erholt und wieder ausgewildert werden kann.“
Entscheidend für die Rettung war das rasche und verantwortungsvolle Handeln des Meraner Bürgers. „Aufmerksamkeit und richtiges Verhalten sind oft der erste und wichtigste Schritt“, betont Campei. „Der Einsatz einer einzelnen Person kann für ein Wildtier über Leben und Tod entscheiden.“

