Die ersten 80 Meter erhalten ein neues Innenrohr
Doch der Eingriff bleibt nicht der einzige. In den kommenden Monaten wird die Anlage einem umfassenden Modernisierungsprogramm unterzogen – Arbeiten, die ohnehin geplant waren, durch den Vorfall aber an Dringlichkeit gewonnen haben. Zunächst soll der Grundablass saniert werden: Die ersten 80 Meter erhalten ein neues Innenrohr, die alten Schütze werden ersetzt.Um diese Arbeiten im Trockenen durchführen zu können, wurde ein provisorischer Umleitungskanal gebaut, der das Wasser der Falschauer direkt zum Kraftwerk St. Pankraz leitet. Auch der stillgelegte Stollen soll vollständig mit Beton versiegelt werden.
Wohl erst 2026 wieder Wasser im See
Parallel nehmen Fachleute die Asphaltdichtung im Inneren des Damms unter die Lupe. Im Frühjahr 2026 ist die Fertigstellung der Verbindung zum neuen Druckschacht in St. Pankraz vorgesehen.Erst dann kann der Zoggler See schrittweise wieder aufgefüllt werden – ein Vorgang, der sich angesichts der geringen Zuflüsse in den Winter- und Frühjahrsmonaten hinziehen dürfte.

