„Mit dieser Entscheidung schaffen wir die Grundlage für ein wichtiges Projekt: Die Umfahrung ist eine notwendige Maßnahme, um den Verkehr im Ortszentrum zu reduzieren und die Mobilität zu verbessern“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, der den Beschluss eingebracht hat. „Nun setzen wir auch auf eine mögliche Kofinanzierung im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaft 2031 in Gröden“, ergänzt Alfreider.
Im Jahr 2025 wurden geologische Untersuchungen durchgeführt, die die Umsetzbarkeit des Vorhabens bestätigen und den Übergang zur nächsten Planungsphase, dem Projekt der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeit, ermöglichen.
Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 97 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 66,6 Millionen Euro auf die Bauarbeiten sowie rund 30,4 Millionen Euro auf Verwaltungskosten, darunter Mehrwertsteuer, technische Spesen, Unvorhergesehenes und ergänzende Maßnahmen.
Das Projekt ist im mehrjährigen Programmierungsdokument für Straßenbauarbeiten 2026–2028 der Abteilung Tiefbau mit einem Betrag von 97 Millionen Euro vorgesehen und Teil der strategischen Infrastrukturplanung des Landes.

