Freitag, 18. April 2025

Umweltminister Pichetto Fratin im Palais Widmann zu Gast

Der Nationalpark Stilfserjoch und die Sanierung der Festung Gomagoi standen am heutigen Freitag während des Besuchs des Ministers für Umwelt und Energie, Gilberto Pichetto Fratin, im Palais Widmann im Mittelpunkt. Der Minister traf Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie Peter Brunner, den Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, und den Landesrat für Hochbau und Vermögen, Christian Bianchi.

Sie empfingen den Minister Gilberto Pichetto Fratin im Palais Widmann (von links): der Landesrat Christian Bianchi, der Minister für Umwelt und Energiesicherheit Gilberto Pichetto Fratin, der Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Landesrat Peter Brunner. - Foto: © LPA

Landesrat Christian Bianchi betonte beim Termin mit dem Minister wie sehr sein Ressort darauf achte, öffentliche Bauten nach höchsten Umweltstandards zu errichten bzw. zu sanieren. Bianchi sprach die Festung Gomagoi an, die ein leuchtendes Beispiel dafür sei.

„Im Zuge der Sanierung wird die Festung ein würdiges Eingangstor zum Nationalpark Stilfserjoch werden. Im Inneren der Anlage wird ein kleines Museum entstehen, um das Gebäude aufzuwerten. Wir denken auch daran, dort einige Dienstleistungen für die sanfte Mobilität zur Verfügung zu stellen“, kündigte Bianchi an.

Nationalpark Stilfserjoch und Festung Gomagoi

Landesrat Peter Brunner sprach mit dem Minister über den , für den die Landesregierung vor geraumer Zeit den Parkplan zur Begutachtung nach Rom gesandt hatte. Brunner übergab dem Minister ein Promemoria, in dem er erneut auf die Wichtigkeit des Nationalparkplans und die -parkordnung eingeht. Der von der Landesverwaltung ausgearbeitete Plan berücksichtige die lokalen Besonderheiten und trage diesen Rechnung, in dem ein gutes Gleichgewicht zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung des Gebiets hergestellt werde.

„Im Dokument haben wir auf die Besonderheiten unseres Landes hingewiesen und erneut dargestellt, wie wichtig der Schutz des Gebietes, aber auch die wirtschaftliche Entwicklung ist, damit die lokale Bevölkerung gut leben kann“, sprach Brunner zum Beispiel geschlossene Höfe oder im Nationalpark angesiedelte heimische Unternehmen an.

Landeshauptmann bedankte sich bei Ministerrat

Landeshauptmann Arno Kompatscher nutzte die Gelegenheit, dem Umweltminister für die jüngst erfolgte der Region Trentino Südtirol zu danken. Die Autonomie sei das Fundament, auf dem die Verwaltung Südtirols baue. Auch bei den besprochenen Themen werde das Land Südtirol die ihm zustehenden Kompetenzen zum Wohle der Bevölkerung zu nutzen wissen.

lpa

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