Trump stoppte Gesetz zum US-Aus von Tiktok
Die Sorgen gehörten aber zu den Gründen für das im vergangenen Jahr verabschiedete US-Gesetz, dem zufolge Tiktok mit Bytedance als Eigentümer nicht in den USA weiterbetrieben werden darf. US-Präsident Donald Trump setzte die Umsetzung des Gesetzes mehrfach für Monate aus und versucht, einen Verkauf des US-Geschäfts einzufädeln.Trump verkündete vergangenen Freitag nach einem Telefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, dass China dem Deal zugestimmt habe. Aus Peking kamen deutlich weniger klare Signale. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte dennoch, dass eine Vereinbarung in den kommenden Tagen unterzeichnet werden solle.
Deal mit China braucht noch Zeit
Aus den neuen Angaben des namentlich nicht genannten Regierungsvertreters geht jedoch hervor, dass es noch dauern könnte, bis alle Details festgezurrt sind. Trump werde die Gnadenfrist für Tiktok in den USA um zusätzliche 120 Tage verlängern, sagte er. Zuletzt hatte der Präsident die Frist bis zum 16. Dezember gestreckt. Was Trump diese Woche unterzeichnen wolle, sei lediglich ein Präsidentenerlass, der seine Billigung der Transaktion festhalte, schrieb Bloomberg.Der Regierungsvertreter bestätigte frühere Informationen, wonach für den Betrieb von Tiktok in den USA ein neues Unternehmen gegründet werden solle. Es werde zu gut 80 Prozent im Besitz amerikanischer Investoren sein. Laut bisherigen Medienberichten sollen unter den neuen Eigentümern der Software-Konzern Oracle und die Finanzfirma Silver Lake sein. Bytedance solle – wie vom US-Gesetz erlaubt – unter 20 Prozent halten. Dem „Wall Street Journal“ zufolge müssen unter anderem noch rechtliche Hürden ausgeräumt und die endgültige Gruppe der Investoren festgelegt werden.

