Freitag, 12. September 2025

Vergifteter Goldschakal in Kastelruth

Im Juli ist in Kastelruth ein verendeter Goldschakal gefunden worden. Der Kadaver wurde von der Forstbehörde zur Untersuchung an das Institut für Tierseuchenbekämpfung der Venetien in Padua geschickt. Nun liegen die Ergebnisse vor: Das Tier wurde vergiftet, wie Landesforstdirektor Günther Unterthiner bestätigt.

In Südtirol ist der Goldschakal zwar nicht heimisch, seine Anwesenheit wird jedoch seit mehr als zehn Jahren dokumentiert (Archivbild). - Foto: © shutterstock


Die Behörden erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass das Auslegen von Giftködern streng verboten ist. Solche Köder stellen nicht nur für Wildtiere, sondern auch für Kinder sowie für Hunde und andere Haustiere eine erhebliche Gefahr dar.

Goldschakal

Der Goldschakal (Canis aureus) stammt ursprünglich aus Asien und Südosteuropa – insbesondere aus Bulgarien, Rumänien und den Balkanländern – und ist eng mit dem Wolf verwandt. Er bevorzugt offene, schneearme Landschaften.

In der Europäischen Union ist er geschützt. In Südtirol ist der Goldschakal zwar nicht heimisch, seine Anwesenheit wird jedoch seit mehr als zehn Jahren dokumentiert.

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lpa/stol