Das Gelände erwies sich von Anfang an als sehr anspruchsvoll und schwer zugänglich. Um das Tier genau zu lokalisieren und die zu bewältigenden Höhenunterschiede sicher einschätzen zu können, wurde zunächst ein Drohnenflug durchgeführt.
Anschließend seilten sich drei Bergretter, unterstützt von einem vierten Techniker an der Basis der Wand, der die genaue Vertikale anleitete, zur Ziege ab.
Das Tier konnte gesichert werden und wurde gemeinsam mit einem Retter behutsam bis zum Boden abgeseilt, wo es wohlbehalten ankam.
Der gesamte Einsatz, von der Alarmierung bis zum erfolgreichen Abschluss, dauerte rund vier Stunden.
„Ein nicht alltäglicher Einsatz, der einmal mehr die Vielseitigkeit und das technische Können unserer Bergretter auch in besonderen Situationen unter Beweis stellt“, teilt die Rettungsorganisation mit.

