Mittwoch, 21. Januar 2026

Vinschgau: Fast 50 Kilo Fisch ohne Herkunftsnachweis beschlagnahmt

Die Finanzpolizei hat in einem Restaurant im Vinschgau rund 48 Kilogramm Fischprodukte ohne Herkunftsnachweis beschlagnahmt. Die Kontrolle wurde von der Dienststelle Schlanders im Rahmen einer wirtschaftlichen Überprüfung durchgeführt, ursprünglich zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Beschäftigung von Arbeitskräften.

Die Polizei zog fast 50 Kilogramm Fisch aus dem Verkehr (Symbolbild). - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Bei der Inspektion entdeckten die Finanzbeamten mehrere Kühlzellen mit tiefgekühlten Fischprodukten – darunter Messerfisch, Lachs, Tintenfisch und Garnelen – , die ohne vorgeschriebene Kennzeichnung und ohne Angaben zur Rückverfolgbarkeit gelagert wurden. Zudem fehlten die notwendigen Verwaltungs- und Buchhaltungsunterlagen zur Herkunft der Ware sowie das vorgeschriebene Schockfrostungsregister.

Die Ware wurde aus dem Verkehr gezogen und wird vernichtet, da sie als nicht zum Verzehr geeignet gilt. Gegen den Betreiber des Lokals wurde eine Verwaltungsstrafe von 4.500 Euro verhängt. Darüber hinaus stellten die Kontrolleure Verstöße gegen die Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit (HACCP) fest, die an den zuständigen Dienst für Lebensmittelhygiene des Gesundheitsbezirks Meran gemeldet werden.

Die Finanzpolizei betont, dass die Kontrollen dem Schutz der Verbraucher sowie der gesetzestreu arbeitenden Unternehmen dienen und die Sicherheit sowie die Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelkette gewährleisten sollen.

ansa

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