Montag, 17. November 2025

Vom Trauma zum Roman: „Als Opfer mit Terroristen in Verbindung gebracht“

Während sich vor dem Stade de France ein dritter Terrorist in die Luft sprengt, hält ein schwarzer Seat vor dem Café Le Petit Cambodge im elften Arrondissement von Paris an. Dort sitzt die Journalistin Aïda Amara. Ihre Begegnung mit drei bewaffneten „Araberköpfen“ steht nicht nur am Anfang der langen Blutspur auf den Terrassencafés und im Konzertsaal Bataclan am 13. November 2015. Sie ist auch Ausgangspunkt ihres Familienromans, Avec ma tête d'Arabe.

Sie überlebte die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris: Doch im zehn Jahre später erschienenen Buch von Aïda Amara (Bild), ist der Terrorangriff nur der Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit Gewalt, Rassismus und Kolonialismus am Beispiel ihrer Familiengeschichte. - Foto: © Aïda Amara









mic