Montag, 27. Oktober 2025

Was wir von Jannik Sinner lernen können

„Nicht zum ersten Mal prasselte ätzende Kritik auf Jannik Sinner, diesmal wegen des Verzichts, für Italien im Davis Cup zu spielen. Zuvor waren da noch die Absage an Staatspräsident Sergio Mattarella nach dem Sieg in Australien und weitere Sticheleien – einmal wegen seiner Muttersprache, ein andermal wegen des Wohnsitzes im Fürstentum Monaco.“ Ein Kommentar von Chefredakteur Elmar Pichler Rolle.

Chefredakteur Elmar Pichler Rolle: „Jede und jeder von uns kann da etwas mitnehmen, dass man nämlich nur durch Leistung die richtige Antwort gibt. - Foto: © DANIELE_FIORENTINO


Jannik hat nie repliziert oder gar polemisiert. Er gab die Antworten immer am Spielfeld – allein mit seinen Leistungen.

Hätte er in Wien gegen Flavio Cobolli, Alexander Bublik oder Sascha Zverev verloren, hätten die Kritiker nachgeladen, so sind sie zum Schweigen verdonnert.

Jede und jeder von uns kann da etwas mitnehmen, dass man nämlich nur durch Leistung die richtige Antwort gibt. Sicher – oft sind die Begleitumstände eher schwierig, und nicht selten geht es ungerecht zu.

Wer gesehen hat, wie Sinner den ersten Satz verlor und auch im dritten körperlich wankte, wird noch besser verstehen, dass es ohne Zähne zusammenbeißen und Kämpfen nicht geht – im Spiel wie auch im Leben.

elmar.pichlerrolle@athesia.it

stol

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