Jannik hat nie repliziert oder gar polemisiert. Er gab die Antworten immer am Spielfeld – allein mit seinen Leistungen.
Hätte er in Wien gegen Flavio Cobolli, Alexander Bublik oder Sascha Zverev verloren, hätten die Kritiker nachgeladen, so sind sie zum Schweigen verdonnert.
Jede und jeder von uns kann da etwas mitnehmen, dass man nämlich nur durch Leistung die richtige Antwort gibt. Sicher – oft sind die Begleitumstände eher schwierig, und nicht selten geht es ungerecht zu.
Wer gesehen hat, wie Sinner den ersten Satz verlor und auch im dritten körperlich wankte, wird noch besser verstehen, dass es ohne Zähne zusammenbeißen und Kämpfen nicht geht – im Spiel wie auch im Leben.
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