Organisiert wurde die Zeremonie von der Staatspolizei im Rahmen der Initiative „Weihnachten im Grenzraum“. Zahlreich erschienen unter anderem der Bürgermeister von Innichen, der Vizebürgermeister sowie die Kommandanten der Polizei- und Militäreinheiten des gesamten Bezirks Hochpustertal – eine Teilnahme, die laut Aussendung den engen Austausch zwischen Sicherheitsbehörden und Gemeinde unterstrich.
Der Gottesdienst wurde von Don Gianni Ciorra, Polizeiseelsorger der Bozner Quästur, zelebriert. In seiner Ansprache hob der Priester die Werte Hoffnung, Frieden und Einheit hervor und würdigte den täglichen Einsatz der Polizistinnen und Polizisten, die in einem anspruchsvollen Gebiet wie dem Hochpustertal rund um die Uhr für Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit sorgen.
„Greifbares Zeichen für Zusammenhalt“
Auch der Leiter des Polizeikommissariats Innichen dankte für die „zahlreiche und spürbare Teilnahme“. Diese sei ein „greifbares Zeichen des institutionellen Zusammenhalts“ – besonders in Zeiten, in denen Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung wichtiger denn je seien.Die Feier bot zugleich Gelegenheit, die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage gemeinsam einzuläuten und persönliche Glückwünsche auszutauschen. Dabei wurde das gemeinsame Engagement für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger einmal mehr betont – ein Auftrag, der gerade an der Grenze mehr bedeutet als reine Pflichterfüllung.
Ein Abend, der zeigte, dass Weihnachten im Grenzraum nicht nur ein Fest, sondern auch ein Versprechen ist: für Schutz, Nähe und ein Miteinander im Dienst der Gemeinschaft.

