Auch im Inneren des Gebäudes und in den Gemeinschaftsbereichen sind umfassende Verbesserungen vorgesehen. In den Kellerräumen werden die alten Trennwände entfernt und durch neue ersetzt, der Estrich saniert und die Fenster ausgetauscht. In den allgemeinen Bereichen, wie etwa im Treppenhaus, werden Geländer instandgesetzt, abgehängte Decken eingezogen und neue Heizungsrohre verlegt.
„Diese Maßnahme ist weit mehr als eine bloße Instandhaltung – sie ist Teil einer umfassenderen Vision des WOBI“, erklärt die Präsidentin Francesca Tosolini. „Wir wollen über die gewöhnliche Instandsetzung hinausgehen und eine tiefgreifende Aufwertung unseres Immobilienbestandes anstreben. Ziel ist es, unsere Wohnungen nicht nur sicherer und funktionaler, sondern auch energieeffizienter und komfortabler für unsere Mieterinnen und Mieter zu machen. Solche Projekte sind ein sichtbares Zeichen für unser Engagement für einen zukunftsorientierten sozialen Wohnbau.“
„Die Sanierung und Modernisierung bestehender WOBI-Gebäude sind notwendig, um den Wohnungsbestand langfristig zu sichern, die Energieeffizienz zu steigern und den Wohnkomfort der Mieterinnen und Mieter zu verbessern“, erklärt die Landesrätin für Wohnbau Ulli Mair. „Die seit August laufenden umfassenden Baumaßnahmen in der Meraner Manzoni-Straße sind beispielhaft dafür. Ich wünsche allen Beteiligten einen reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten und eine planmäßige Fertigstellung des Projekts.“
Die Arbeiten in den Gebäuden in der Manzoni-Straße betreffen auch das Dach: alte Ziegel und Blechverkleidungen werden entfernt, eine neue Wärmedämmung und Abdichtung wird angebracht. Stillgelegte Kamine werden verschlossen und eine Absturzsicherung installiert. In den Wohnungen werden abgehängte Decken und Vorsatzschalen eingebaut, um die neuen Leitungen zu verdecken, anschließend erfolgen die Malerarbeiten. Im Außenbereich werden Gehsteige und Grünflächen saniert und ein neues Entwässerungssystem installiert.
„Unser Ziel ist es, konkrete Antworten auf die Wohnbedürfnisse im Land zu geben – und das auf nachhaltige Weise und mit Blick auf das Wohl der Menschen“, betont Präsidentin Tosolini abschließend. „Jede Sanierung ist eine neue Gelegenheit, die Lebensqualität in unseren Wohnungen und in den Gemeinschaften, die dort leben, zu verbessern.“

