Was macht Zecken gefährlich?
Zecken selbst sind nicht das Problem – es sind die Krankheitserreger, die sie übertragen können. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Zeckentiere diese Erreger in sich tragen und infiziert sind, etwa nur 0,5 Prozent. In Südtirol sind vor allem zwei Erkrankungen relevant:FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Eine Viruserkrankung, die eine Gehirnhautentzündung auslösen kann. Gegen FSME gibt es eine Impfung.
Borreliose (Lyme-Borreliose): Eine bakterielle Infektion, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Hier gibt es keine Impfung. Wird sie früh erkannt, ist sie gut heilbar – bleibt sie unbehandelt, kann sie langfristige Schäden verursachen.
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Auf was sollte geachtet werden?
Zecken sind vor allem in der Zeit von März bis Oktober aktiv – besonders nach feuchten Frühjahrsmonaten. Sie halten sich bevorzugt in hohem Gras, Büschen oder am Waldrand auf und lassen sich von dort auf Tiere oder Menschen abstreifen. Besonders „gefährdet“ sind:- Kinder beim Spielen im Freien
- Wanderer, Jogger und Spaziergänger
- Hunde- und Katzenbesitzer
Nach einem Aufenthalt im Grünen gilt: Den Körper gründlich absuchen – besonders Kniekehlen, Achseln, Leistengegend, Hals und Kopfhaut.
Wie kann man sich schützen?
Einige einfache Maßnahmen helfen, das Risiko deutlich zu reduzieren:- Geschlossene Kleidung tragen (lange Hosen, Socken über die Hosenbeine ziehen, geschlossene Schuhe)
- Zeckenschutzmittel (Repellents) auf Haut und Kleidung auftragen
- Helle Kleidung erleichtert das Erkennen der Tiere
- Duschen und Absuchen nach dem Aufenthalt im Freien
- Haustiere regelmäßig kontrollieren
- FSME-Impfung auffrischen

