Dienstag, 30. September 2025

Brixen: „Oh, eine Dummel!“ – Karikaturen gegen Menschenfeindlichkeit

Seit Montag bis Freitag ist die in Deutschland entstandene Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ in der Stadtbibliothek Brixen zu sehen.

Seit Montag bis Freitag ist die in Deutschland entstandene Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ in der Stadtbibliothek Brixen zu sehen.

Der Jugenddienst Lana Tisens hat die Ausstellung nach Südtirol geholt und bietet sie zum Verleih an. Der Jugenddienst Brixen hat sie in die Stadtbibliothek von Brixen geholt.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Kultusministeriums und bietet einen jugendgerechten Zugang zu den Themen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Anhand von rund 40 Karikaturen setzen sich die Betrachtenden mit den typischen und simplen rechtspopulistischen und extremen Problemlösungen und Argumentationsmustern auseinander. Die Bilder schaffen es auf den ersten Blick, humoristisch zu sein, bei längerem Betrachten vermitteln sie dennoch eine klare Botschaft.

Der gewollte Effekt des Innehaltens soll ein Ausgangspunkt sein, um über die Entstehung solcher Ideologien, ihre Gefahren und die Frage zu sprechen, was jeder dagegen tun könne.

Begleitet wird die Ausstellung von eigens entwickeltem pädagogischem Material, das vor allem Jugendlichen den Einstieg ins Thema erleichtern soll.

Zur Veranstaltungseröffnung wird – heute um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek - auf Einladung des Jugenddienstes Brixen der Sozialpädagoge und Rechtsextremismus-Experte Thomas Kobler Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Präventionsarbeit und Gegenstrategien geben.

Wer Ausstellung gibt es zudem die Möglichkeit, bei einer digitalen Schatzsuche mitzumachen. Diese ist für alle Personen frei zugänglich und wird bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, 3. Oktober prämiert.

Die CD-Kaserne gGmbH (Celle) und die Stadt Celle, Fachdienst Jugendarbeit, hat die Ausstellung realisiert. Gefördert wird das Projekt vom Niedersächsischen Kultusministerium, der Stiftung Niedersachsen und der Klosterkammer Hannover.

stol

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