„Go! 2025“ endet am Freitag (5. Dezember). Die Abschlussfeier findet auf dem Transalpina-Platz zwischen Gorizia und Nova Gorica statt. Dort wird der Titel der Europäischen Kulturhauptstadt für 2026 an Trenčín (Slowakei) und Oulu (Finnland) übergeben. Die Zeremonie beginnt um 18.30 Uhr, zuvor ist ab 17.00 Uhr ein Lichterumzug geplant.
2026 soll außerdem eine grenzüberschreitende Bürgerversammlung ins Leben gerufen werden. Sie soll Einwohner und Verbände einbinden und Prioritäten sowie neue Modelle der grenzüberschreitenden Kooperation für die Zukunft der Region entwickeln. „Was wir 2025 aufgebaut haben, muss weitergehen. Wir sind ein Beispiel für Europa. Es ist uns gelungen, ein Klima der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu schaffen - und auch in Brüssel hat man das wahrgenommen“, sagte Paolo Petiziol, Präsident des EVTZ GO, ein grenzüberschreitender Zusammenschluss zwischen Gorizia und Nova Gorica.
Im gesamten Kulturhauptstadtjahr wurden in Gorizia und Nova Gorica mehr als 400 Veranstaltungen organisiert. Konzerte, Ausstellungen, Festivals und Theateraufführungen standen ebenso auf dem umfangreichen Programm wie kulinarische Events und Führungen in den beiden Städten und der Region. Zum ersten Mal brachte die Kulturhauptstadt Europas zwei Städte, zwei Länder und zwei Völker zusammen. Neben Nova Gorica und Gorizia durfte sich in diesem Jahr auch die deutsche Stadt Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt nennen.

