Dienstag, 10. Juni 2025

Großer Erfolg für Südtirol beim Bundeswettbewerb „prima la musica“

Der Bundeswettbewerb „prima la musica“ ist am 9. Juni zu Ende gegangen – und Südtirols junge Musikerinnen und Musiker haben dabei groß aufgespielt: Mit sechs Bundessiegen, zahlreichen ersten und zweiten Preisen zählt Südtirol erneut zu den erfolgreichsten Teilnehmerregionen.

Über einen Bundessieg in der Altersstufe II konnte sich Tobias Jocher von der Musikschule Sterzing mit dem Euphonium freuen; im Bild mit seinem Lehrer Bernhard Pircher (links) und Korrepetitor Simon Oberrauch. - Foto: © LPA

Rund 900 Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich, Liechtenstein und Südtirol hatten sich vom 29. Mai bis 9. Juni im musikalischen Wettstreit gemessen. Sie alle hatten sich zuvor über Landeswettbewerbe qualifiziert. Aus Südtirol waren 71 Musikschülerinnen und Musikschüler angereist – 43 Solistinnen und Solisten sowie zehn Kammermusikgruppen mit insgesamt 28 Teilnehmenden. Besonders hervorzuheben: Fünf der sechs Bundessiege gingen an Beiträge in den anspruchsvollen „plus“-Kategorien.

In der Kategorie Kammermusik für Zupfinstrumente haben (von links) Muriel Dorfmann, Greta Zöbl und Carolin Fischnaller von der Musikschule Brixen auf ihren Harfen als Gruppe „Federleicht“ teilgenommen. - Foto: © LPA



„Die Leistungen unserer jungen Musikerinnen und Musiker erreichen in bestimmten Kategorien nahezu professionelles Niveau“, zeigte sich Alexandra Pedrotti, Direktorin der Landesmusikschule, beeindruckt. Sie war selbst vor Ort und lobte das Engagement der Lehrpersonen ebenso wie den Einsatz der Familien: „Ohne diese Unterstützung wären solche Ergebnisse nicht möglich.“

Auch Bildungsdirektor Gustav Tschenett zeigte sich begeistert vom hohen Niveau des Wettbewerbs und dem besonderen Ambiente: „Es war eine einmalige Gelegenheit, Musik auf höchstem Niveau auf der ehemaligen Bühne der Habsburger zu erleben.“

Sophie Filippi Oberegger (links) von der Musikschule Bozen und Ida Maria Finatzer von der Musikschule Überetsch/Mittleres Etschtal sind in Wien als „Piano Girls“ in der Wertungskategorie Kammermusik für Klavier vor die Jury getreten. - Foto: © LPA



André Comploi, Direktor der Ladinischen Bildungs- und Kulturdirektion, betonte den pädagogischen Wert des Wettbewerbs: „Vor Publikum zu spielen, sich einer Jury zu stellen und sich mit Gleichaltrigen aus ganz Österreich und Liechtenstein zu messen, motiviert die Jugendlichen und fördert ihre musikalische Entwicklung enorm.“

Neben den beeindruckenden Wettbewerbsergebnissen wurde in Wien auch ein Jubiläum gefeiert: Die Trägerorganisation „Musik der Jugend“ blickt heuer auf 30 Jahre Bestehen zurück. Die vollständigen Ergebnisse des Wettbewerbs sind auf der Website musikderjugend.at veröffentlicht.

Linda Demattio (Mitte) von der Musikschule Unterland mit ihrer Klarinette und ihrer Lehrerin Uta Praxmarer (links) und Klavierbegleiter Andreas Benedikter. - Foto: © LPA

lpa

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