Das bei freiem Eintritt stattfindende Festival schafft dabei stets aufs Neue mitreißende, unkonventionelle Konzertsituationen, die sich bei höchster Qualität der Darbietungen durch eine gewisse abenteuerliche Lässigkeit auszeichnen.
Zu den Gästen der Ausgabe vom 13. bis 17. Mai 2026 zählen veritable Kammermusiklegenden wie Veronika Hagen (Hagen Quartett) und Volker Jacobsen (Gründungsmitglied des Artemis Quartetts) ebenso wie Mitglieder führender europäischer Spitzenorchester.
Dazu gehören unter anderem Andrea Obiso, Konzertmeister der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, sowie Martin Zalodek, Mitglied der ersten Geigengruppe der Wiener Philharmoniker.
Schlern Music setzt bewusst auf eher selten gespielte Kammermusik: Im Mittelpunkt stehen Streichquintette von Mozart und Streichsextette von Brahms sowie Kammermusik mit Bläsern. Im Abschlusskonzert sind Schuberts „Forellenquintett“ und Franz Schmidts Klavierquintett für die linke Hand; Pianist ist der deutsche Pianist und Gefäßchirurg Sebastian Debus. Olivier Doise, Solo-Oboist des Orchestre Philharmonique de Radio France, ist in Werken von Mozart, Britten und Moscheles sowie in einer Bearbeitung des Tristan-Vorspiels zu erleben. Ergänzt wird das Programm durch bedeutende Werke der Moderne von Penderecki und Veress.
Bespielt werden bewährte Orte wie zur Eröffnung die grandiose Scheune des Edelansitzes Zimmerlehen, der Stanglerhof und Schloss Prösels, ergänzt durch neue Spielstätten: Erstmals finden Konzerte im ehemaligen Stadel des Hotel Gfell (Schönblick) sowie in der Halle der Zimmerei Koholz in St. Anton statt. Ein moderiertes Künstlergespräch zum Thema „Kammermusik vs. Orchester“ im Hotel Heubad vertieft den Dialog zwischen Musikerinnen, Musikern und Publikum. Die preisgekrönte Musikvermittlerin und Violinistin Nanni Malm moderiert ein Konzert für Kinder in der Bibliothek von Völs am Schlern.
Gedruckte Programme sind im gesamten Schlerngebiet sowie beim Tourismusverein Völs am Schlern erhältlich. Aktuelle Termine unter: www.schlernmusic.it

