Montag, 26. Januar 2026

„Zweitland“- Regisseur ist Newcomer 2026

Der Südtiroler Regisseur Michael Kofler konnte mit seinem Kinodebüt-Film „Zweitland“ den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Newcomer“ einheimsen.

„Michael Kofler ist ein ‚Heimatfilm‘ gelungen, der in jeder Szene den Wert dieser Heimat und der dazugehörigen Identität hinterfragt.“ - Foto: © Martin Rattini

„Michael Kofler ist ein ‚Heimatfilm‘ gelungen, der in jeder Szene den Wert dieser Heimat und der dazugehörigen Identität hinterfragt. Dabei verzichtet er auf Südtiroler Postkartenmotive, sondern zeigt eine Landschaft, rau, abgründig, faszinierend, so wie seine Figuren... Der Film erzählt vom Strudel aus Gewalt und Willkür, der sich in die Familien hineinfrisst, aber auch von der Hoffnung, dass ein friedliches Zusammenleben – trotz aller Gegensätze – möglich ist. Für ein Regiedebüt eine große, reife Leistung“, schreibt die Jury in ihrer Begründung.

Aus den Händen von Moderatorin Sandra Rieß (r.) erhielt Michael Kofler die begehrte Auszeichnung. - Foto: © BR



Bei der Preisverleihung in München meinte Kofler, dass es letztendlich die Diplomatie und der politische Dialog waren, die den Frieden und eine Lösung gebracht haben.

„Der Gedanke daran hat mich immer wieder ermutigt, diesen Film zu machen. Vielleicht kann dieser Gedanke auch uns allen ein wenig Mut machen in Zeiten wie diesen“, sagte er.

stol

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