Samstag, 14. März 2026

Südtiroler Architekturpreis: Sonderseiten in der Tageszeitung „Dolomiten“

Der Architekturpreis Südtirol verfolgt das Ziel, Vielfalt, Qualität und gesellschaftliche Relevanz der zeitgenössischen Architektur in Südtirol zu dokumentieren und zu fördern und versteht sich als Impulsgeber für eine bewusste Auseinandersetzung mit Baukultur. Architektur kann sowohl gesellschaftlich wie politisch polarisieren. Dies spiegelt sich auch im diesjährigen Preis wider. Auf der Kulturseite der Tageszeitung „Dolomiten“ werden in der Samstag-Ausgabe alle Siegerprojekte vorgestellt.

Sonderpreis: „BASIS Vinschgau trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskursbei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die beiden Gewinner „Junge Architektur“ und auf den Sonderpreisträger gesetzt. Dazu finden sich ein Gespräch mit Hannes Götsch CVO von Basis Vinschgau.

Der innovative „Social Activation Hub“ in der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders „trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt“, ist die Jury überzeugt.

Auch kommt einer der Architekten von „Studio Paradiso“ zu Wort, das für die Leichenkapelle St.Lorenzen den „Junge Architektur“-Preis erhielt. Eugen Happacher erklärt: „Mit wenigen, präzisen Mitteln wurde ein Zugang gestaltet, der im Dorf als stilles Zeichen im öffentlichen Raum verstanden wird.“

EX AEQUO wurde der Preis auch an den Architekten Philipp Steger für den alten Stadel „Maireggerhof“ vergeben. Er sagt: „Die Hofstelle steht unter Denkmal- und Ensembleschutz. Aus diesem Grund wurde das Projekt bewusst nach innen orientiert, um Eingriffe an der historischen Fassade so gering wie möglich zu halten.“

eva

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