Der innovative „Social Activation Hub“ in der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders „trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt“, ist die Jury überzeugt.
Auch kommt einer der Architekten von „Studio Paradiso“ zu Wort, das für die Leichenkapelle St.Lorenzen den „Junge Architektur“-Preis erhielt. Eugen Happacher erklärt: „Mit wenigen, präzisen Mitteln wurde ein Zugang gestaltet, der im Dorf als stilles Zeichen im öffentlichen Raum verstanden wird.“
EX AEQUO wurde der Preis auch an den Architekten Philipp Steger für den alten Stadel „Maireggerhof“ vergeben. Er sagt: „Die Hofstelle steht unter Denkmal- und Ensembleschutz. Aus diesem Grund wurde das Projekt bewusst nach innen orientiert, um Eingriffe an der historischen Fassade so gering wie möglich zu halten.“

