Kunst, die Geduld fordert – auch von den Modellen: Rund drei Stunden dauert es, bis ein Körper vollständig in Farbe gehüllt ist. Manche Künstler reisten mit eigenen Modellen an, andere setzten auf spezialisierte Agenturen. Unterstützt wurden sie von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Region.
Gekrönt wurde das Festival durch die Wahl der Weltmeisterin: Die Französin Florine Colledara überzeugte die hochkarätig besetzte Jury – darunter der Südtiroler Bodypainting-Star Johannes Stötter, die Bulgarin Bella Volen und Orena Semenes aus der Ukraine – mit einem Werk, das fast spurlos mit der Umgebung verschmolz.
Auf Platz zwei landete Nicola Loda aus Italien, gefolgt von Vanessa La Mouche des Marquises (Frankreich).
Den Publikumspreis sicherte sich Christine Hüttner aus der Schweiz.
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Hinter dem Festival steht eine Vision: Künstlerischer Leiter Alex Barendregt, zugleich Gründer des Festivals, zeigte sich begeistert vom großen Publikumsinteresse. Workshops, Livemusik und eine spontane „Jam Session“ am Samstag rundeten das Festival ab – ein Format, bei dem Bodypainting einmal ohne Wettbewerbsdruck stattfinden durfte.
Was bleibt, sind farbige Eindrücke – und der flüchtige Moment, in dem Menschen und Mauern eins wurden.

