Für ihr unermüdliches Schaffen wurde Keaton bei verschiedenen Filmfestivals geehrt. Bei ihrem Oscar als Beste Hauptdarstellerin 1978 wurde sie für die Verkörperung von Annie Hall in „Der Stadtneurotiker“ gewürdigt, der Freundin des von Woody Allen gespielten Hauptdarstellers Alvy Singer.
Mit Allen drehte Keaton mehrere Filme, sie bezeichnete ihn immer wieder als ihren Freund - auch, nachdem Vorwürfe des Kindesmissbrauches gegen den Regisseur vorgebracht wurden. „Woody Allen ist mein Freund und ich glaube ihm weiter“, schrieb sie im Jänner 2018 über den Regisseur.
Mit Allen war Keaton vorübergehend auch privat ein Paar. Zudem hatte sie eine Beziehung mit den Hollywoodstars Al Pacino und Warren Beatty. Verheiratet war Keaton nie. „Die meisten Leute in den Filmen heiraten irgendwann und lassen sich dann scheiden. Aber ich habe noch nie geheiratet. Ich bin eine Versagerin“, scherzte sie 2019 in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.
Neben dem Gewinn des Oscars mit „Der Stadtneurotiker“ wurde Keaton drei weitere Male für den wichtigsten Filmpreis der Welt nominiert. Zudem gewann sie Preise bei den Golden Globes und den britischen Baftas. Keaton trat bis zuletzt immer wieder vor die Kamera, zuletzt war sie im vergangenen Jahr in der Komödie „Summer Camp“ mit Kathy Bates und Alfre Woodard zu sehen.

