Die Gemeinde Mals hat das KlimaGemeinde-LIGHT-Programm, dem sie im Jahr 2022 beigetreten ist, um weitere drei Jahre verlängert. In diesem Zusammenhang fand am 25. März das erste Treffen mit dem Klimateam der Gemeinde, Mitarbeitenden des Bauhofs sowie politischen Vertreter:innen statt.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde präsentierten die KlimaGemeinde-Beraterinnen des Bildungs- und Energieforums AFB, Christine Romen und Heidi Rabensteiner, das Dreijahresprogramm. Dieses wird von der KlimaHaus-Agentur getragen und unterstützt Südtiroler Gemeinden dabei, ihre Energieeffizienz zu steigern und die Ziele des Klimaplans umzusetzen.
Im Rahmen des Treffens wurden auch die Ergebnisse der Energiebuchhaltung der vergangenen Jahre vorgestellt – mit erfreulichen Zahlen: Bereits heute deckt die Gemeinde Mals rund 94 % des Energiebedarfs ihrer gemeindeeigenen Gebäude, Anlagen sowie des Fuhrparks aus erneuerbaren Quellen. Über gemeindeeigene Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen, sowie das Blockheizkraftwerk werden jährlich knapp 24 Millionen Kilowattstunden saubere Energie erzeugt. Zudem wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche energetische Optimierungsmaßnahmen umgesetzt, darunter auch die energetische Sanierung der Grundschule Laatsch. Hervorzuheben ist zudem, dass die öffentliche Beleuchtung bereits vollständig auf LED umgerüstet und mit Dimmsystemen ausgestattet wurde. Auch künftig sind weitere Maßnahmen in Planung. Aktuell wird an der Fertigstellung der Energiebuchhaltung 2025 sowie am Energiebericht gearbeitet, die anschließend dem Klimateam vorgestellt werden.
Darüber hinaus wurden laufende und neue Initiativen vorgestellt, darunter ein kostenloser Bau- und Energieberatungsdienst für Bürger:innen, der auch im Jahr 2026 fortgeführt wird, sowie eine neue Stromsparinitiative mit dem Verleih von Strommessgeräten, die in Kürze startet.
Im weiteren Verlauf des Treffens wurde die Checkliste des KlimaGemeinde-LIGHT-Programms gemeinsam überarbeitet und an den aktuellen Stand angepasst. Im Fokus standen dabei insbesondere mögliche zukünftige Maßnahmen sowie deren zeitliche und inhaltliche Priorisierung für die kommenden Jahre. Das Treffen verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig eine langfristig angelegte und gut koordinierte Klimaarbeit auf Gemeindeebene ist.
Mit der Verlängerung des Programms bekräftigt die Gemeinde Mals ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung, den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und einen wirksamen Klimaschutz auf lokaler Ebene.
Text: Christine Romen
KlimaGemeinde-Beraterin
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